Fotografie

Das Spiel mit der Angst

Zwischen Allmacht und Ohnmacht – Beobachtungen zum Alltag nach 2001
Ausstellung im Kunstverein Konstanz 2009
Fotografen: Claudia Knupfer, Hubl Greiner, Stefan Postius, Mohammed Badawi

Die Fotokamera als Überwachungsinstrument: Menschen, Objekte oder Plätze werden von den Fotografen «überwacht». Aus der Bedrohungsabwehr wird eine neue Bedrohung: Verlust persönlicher Freiheiten, Einschränkung intimer Lebensräume, Schaffung von Verdachtsprofilen und Auslösung von Ängsten.

Beobachtungen von Claudia Knupfer
MIT SICHERHEIT
Die Autorin erstellt alltägliche Bilderserien – stellvertretend für die vielen, weniger offensichtlichen Datensammlungen – und fragt, wieviel staatliche „Fürsorge“, Kontrolle, Eingriffe in private Bereiche eine Gesellschaft auf Dauer erträgt, bis sich pathologische Tendenzen abzeichnen.
ANGST [ Tableaux 1 bis 5 ]
Der öffentliche Raum wird als Sicherheitsrisiko erfahren. Das Betreten unsicheren Terrains macht selbst unsicher, erzeugt Ohnmachtsgefühle, Angst. Was geschieht nun mit den Menschen, mit einer Gesellschaft, die sich im Dauerstress von Gefahr und zunehmender Bevormundung und Kontrolle befindet? Die Autorin verfolgt in ihren Tableaux die Spuren individueller und gesellschaftlicher Verunsicherung. Wir sehen hier realistische Fotos sowie „Bildstörungen“, in denen Gefühle die Wahrnehmung beherrschen und die Wirklichkeit sich aufzulösen beginnt.

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Die Suche nach der Schönheit

Dezember 2018: Anlässlich eines Theaterfestivals bin ich ein paar Tage in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Republik Kurdistan im Irak. Entstanden sind Bilder im Vorübergehen, aufgenommen mit der Handy-Kamera des iPhone 4s.


 

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© 2019 Claudia Knupfer